Der Lexus der aus der Tiefe kam...

Die IAA sorgt diese Tage für jede Menge Fingerkrämpfe bei den Journalisten. Neuigkeiten von skurill bis elegant werden hier im Akkordtakt geliefert. 




Eines dieser Originale liefert Lexus. Den Lexus LF NX. Optisch beweist der kompakt SUV Headturnerqualitäten,  denn was so aussieht wie das Ergebnis einer Massenkarambolage und eines anschließenden dilettantischen Ausbesserungsversuches trägt den - angesichts des Resultats gerade zu paradox harmonisch klingenden - Namen "L-Finesse". Die Designsprache der Lexusianer wird im Fall des LF NX auf die Spitze getrieben. "Neuerfindung des Lineals", so oder so ähnlich muss wohl die oberste Designdirektive lauten. Die scharf gezeichneten Linien ziehen sich durch das gesamte Blech und werden stets durch spitze Winkel in der dritten Dimension begleitet. Ganz so als ob ein Frank Gehry sein Kurvenlineal mit einem Prismenmassstab verwechselt hat.



Gerüchten zu folge sind bereits erste Einsprüche seitens der Exekutive bei Lexus eingetroffen. Man befürchtet einen massiven Umsatzeinbruch aufgrund der radarabweisenden Oberflächenstruktur.



Das Interior wirk da schon geradezu deplatziert  Orange, Schwarz, Metall - die 3 bestimmenden Merkmale. Gesteuert wird per Touchpad (aber nur die Elektronik - ein Lenkrad ist selbstverständlich immer noch an Bord). 

Die teuflische Optik lässt vermuten, dass der LF NX mit Jungfernblut und Babykätzchen zu betanken ist. Seitens Lexus wird hier ein Hybrid-Antrieb versprochen. Er wird also weder Gummi, noch Asphalt verbrennen sondern vielmehr durch Sprit und Strom angetrieben werden. 

Ob man einen pro-forma Heiligenschein oder ein Paar Teufels-Hörner auf der Aufpreisliste finden wird bleibt abzuwarten. 







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